„Disco Fieber“- einmal ganz anders

Dienstag, 4. Dezember 2018. Der Tag war ganz normal bis auf den Nachmittag, an dem das geplante „Disco-Fieber“ stattfand. Wir sind nach der großen Pause und dem Mittagessen in der Schule losgelaufen und mussten uns ziemlich beeilen, da die Veranstaltung für die 11. Klasse des Gymnasiums um 14.30 Uhr beginnen sollte. Wir haben uns leider ein bisschen verspätet, aber die Schüler der 11. Klasse warteten freundlich auf uns. Zuerst stellten sich die Lehrer, die uns begleiteten, vor. Sie hatten auf dem Boden vier weiße Streifen zur Demonstration der Rauschbrillen aufgeklebt. Dann wurden vier Schüler ausgesucht. Einer bekam keine Brille, einer eine mit 0,8 Promille, eine mit 1,3–1,5 Promille und eine mit 1,8 Promille. Die Schüler mussten dann erstmal einfach nur über die Linie laufen. Die zweite Gruppe musste einen Stift aufheben, die dritte Gruppe mussten Münzen aus der Tasse auf den Teller legen und dann mussten sie aus den Münzen 2,80 Euro raussuchen.
Danach sind wir in den Großgruppenraum gegangen. Dort haben ein Feuerwehrmann, ein Polizist, ein Notfallsanitäter und eine Seelsorgerin uns erwartet. Uns wurden Kurzfilme über Unfälle gezeigt, die alle sehr erschreckend und teilweise angsteinflößend waren, außerdem Filme über Handy am Steuer, Alkohol/Drogen am Steuer, zu hohe Geschwindigkeit und Fahren ohne Sicherheitsgurt gesehen. Anschließend berichteten die Helfer über einzelne Geschehnisse, die ihnen im Gedächtnis geblieben sind. Nachdem wir eine Stunde über die Unfälle geredet und viele Bilder und Filme angeguckt haben, sind wir alle zusammen auf den Parkplatz gegangen, auf dem ein sehr demoliertes Auto stand. Darin saßen zwei Schülerinnen des Gymnasiums, die gerettet werden mussten. Als erstes kam ein Polizeiauto mit Blaulicht um die Ecke sowie ein Rettungswagen. Dann ein etwas kleines Feuerwehrauto, eine Lichtgiraffe und am Ende das große, moderne Feuerwehrauto - alle mit Blaulicht und Martinshorn, was ein paar von uns sehr gefreut hat. Die eine Seite des Autos war eingedrückt. Deshalb kamen die Feuerwehrmänner und machten sie mit einer sogenannten Rettungsschere und einem Rettungsspreizer auf. Die Feuerwehr entfernte nicht nur die eingeklemmte Tür, sondern auch das komplette Dach, um die verletzten Personen sicher bergen zu können. Nach etwa 25 Minuten waren die beiden Verletzten gerettet. Sie wurden dann von den Notfallsanitätern noch erstversorgt.
Alle Helfer haben von uns einen tobenden Applaus bekommen, da sie sich alle an diesem Tag extra für uns freigenommen haben.
Es war ein sehr schöner, lehrreicher und interessanter Tag mit vielen Eindrücken.

Pauline und Aurisa

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